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Ressourceneffizienz
in Kommunen stärken




Ressourceneffizienz wird immer mehr zu einer Kernaufgabe der Umweltpolitik und gewinnt somit an Bedeutung.

Kommunen sind hier wichtige Akteure: In vielen verschiedenen kommunalen Tätigkeitsfeldern wie Wirtschaftsförderung, Abfallwirtschaft, Stadtplanung und -entwicklung, Mobilität, Abwasser- und Wasserwirtschaft, Beschaffung usw. setzen sie erfolgreich Maßnahmen zur Schonung der Ressourcen um.

Das Bundesumweltministerium beabsichtigt, die Kommunen bei dieser Arbeit stärker zu unterstützen. Hierzu wurde das Projekt „Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene“ (kommRess) gestartet.

kommRess
Ressourcen­politik
auf kom­munaler und regionaler
Ebene
ProgRess
Nationale Nachhaltigkeitsstrategie
– Ressourceneffizienzprogramm
der Bundesregierung


Neuigkeiten


Suffizienz in der Ecovillage in Hannover


In der Ecovillage in Hannover sollen gleichzeitig die Nachhaltigkeit wie auch die Bezahlbarkeit im Vordergrund stehen. 500 Wohnungen sollen in zwei- bis vier stöckigen Häusern geschaffen werden. Der Suffizienzansatz wird bereits bei der Planung berücksichtigt. Ziel ist es, das pro wohnende Person nicht mehr als 25 bis 30 Quadratmeter individuell genutzt werden. Weitere ökologische Maßnahmen werden umgesetzt. Siehe: https://www.ecovillage-hannover.de/standort-kronsberg


Kommunale Wärmeplanung – Gutachten veröffentlicht


Die Wärmeversorgungssysteme müssen umgebaut werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Im Auftrag des UBA hat das Difu das Kurzgutachten Kommunale Wärmeplanung veröffentlicht. Ziel dieser Veröffentlichung ist es, den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte zur kommunalen Wärmeplanung aufzubereiten und Perspektiven aufzuzeigen. Ein Referenzmodell der kommunalen Wärmeplanung in vier Schritten wird vorgestellt. Siehe: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/texte_12-2022_kurzgutachten_kommunale_waermeplanung.pdf


Call: Projekte zu Kreislaufwirtschaft in Gemeinden!


Das Ressourcen Forum Austria und die EUREGIO Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein suchen im Rahmen des Projekts „RessourcenRegionEUREGIO+“ Beispiele für kreislaufwirtschaftliche Ansätze in den Gemeinden Salzburgs und Südostbayerns. Siehe weiteres: https://www.ressourcenforum.at/call-kreislaufwirtschaftsprojektein-gemeinden/


Stadtplanung und Stadt­entwicklung als Hebel für den Ressourcen­ und Klimaschutz


Vom Umweltbundesamt wurde der Leitfaden „Stadtplanung und Stadtentwicklung als Hebel für den Ressourcen“ veröffentlicht. Der Leitfaden geht auf die Thematik des nachhaltigen Planens und Bauens ein, zeigt Instrumente der Stadtplanung zur Steuerung von Stoffströmen auf, beschreibt Anwendungsbeispiele aus Kommunen und macht deutlich, welche Massenströme eingespart werden können. Siehe weitere Informationen: https://www.umweltbundesamt.de/en/publikationen/stadtplanung-stadtentwicklung-als-hebel-fuer-den

 


Madaster-Plattform macht Materialien verfügbar


Die Madaster-Plattform schafft Transparenz über die materiellen Werte der gebauten Umwelt. Produkt- und Materialdaten können gespeichert, angereichert, gemeinsam genutzt und verwaltet werden. Ein Materialpass gibt Einblick in die Materialien, Komponenten und Produkte, die zur Erstellung eines Gebäudes verwendet wurden, sowie deren Mengen. Siehe mehr: https://madaster.de/